Bestes Welsh Black Bio-Rindfleisch aus Brandenburg

Hier im Naturpark Nuthe-Nieplitz am malerischen Pfefferfließ begann es vor vielen Jahren als ein Nebenerwerb. Wir suchten nach einer Ergänzung zu unserer Mühle und der Gedanke, eine robuste Rinderrasse zu halten, nahm mehr und mehr Gestalt an. Schnell erkannten wir, dass es unsere Welsh Black mindestens so gut wie in ihrer englischen Heimat haben. Und da dieses Schwarzvieh schon seit Jahrhunderten dem Klima und dem Leben im Freien angepasst ist, lebt es auch bei uns sommers wie winters auf den Weiden. Natürlich suchen wir unsere Tiere dort mehrmals täglich auf und achten auf deren Wohlergehen. Wir kennen alle unsere Rinder mit ihren Namen und wenn wir sie aufsuchen, kommen sie uns immer entgegen.

Es war nicht so angedacht, aber die durch den Klimawandel völlig uneinheitlichen Getreide- und Futtererträge der letzten Jahre ergaben es notwendiger Weise, dass aus dem anfänglichen Zuchthobby nun ein existentieller Haupterwerb geworden ist. Seit einigen Jahren bilden daher unsere Tiere neben der Mühle ein wichtiges finanzielles Standbein! Mühle und Tierhaltung ergänzen sich: Die Tiere düngen die Felder und erhalten umgekehrt in Krisenzeiten- wie letztes Jahr- Biofutter direkt aus unserer Wassermühle.

Dabei gehen wir mit unseren Tieren sehr bedacht um und begrenzen unseren Fleischverkauf auf ein- bis zweimal im Monat. Alle unsere Tiere werden vollends verwertet und nur das beste und handelsübliche Fleisch kommt in unseren Hofladen. Überzeugen Sie sich doch bitte selbst über unsere Qualität. Achten Sie daher Bitte auf unsere Fleischverkauf- Termine. Über den Button “Fleischbestellung” können Sie hier bequem und online ihr Fleisch auswählen und bestellen.

Gedenken an Piep

Wir gedenken unserem treuen Begleiter, unserer Wildgans Piep, die uns leider am Sonntag, den 08.09.19, nach einem Jahr und 3 Monaten, verlassen hat.

Piep hat die ganze Zeit, wo er bei uns war, das Herz aller Lieben erwärmt und wird immer in unseren Herzen weiter wohnen.

Die historische Obermühle - Hofladen und Bio-Bauernhof

Willkommen in der Obermühle in Gottsdorf bei Luckenwalde! Unsere Mühle wurde erstmals 1285 erwähnt und ist als Wassermühle in Brandenburg einzigartig. Seit über 100 Jahren ist sie nun unser Familiensitz und wir erwirtschaften mit ihr und in ihr unser tägliches Brot. Auf diese große Verantwortung blicken wir mit viel Fleiß, Sorgfalt und Freude.

Zu unserer Getreidemühle gehörte schon seit Alters her ein Bauernhof. Er sicherte jeder Müllersfamilie den Lebensunterhalt, da sie sich selbst versorgen musste. Die Zisterzienser vom naheliegenden Kloster Zinna legten im Hochmittelalter den Mühlenteich an und schufen die Grundlage unseres Mühlenantriebes durch das Pfefferfließ. Neben einer konstanten Wasserversorgung lieferte das auch Fisch. Das war oft ein großes Glück, denn die Ertäge hier auf den Sandhochflächen waren nie besonders üppig. Selbst Kiefern sehen dort nach über einhundert Jahren nicht besonders kräftig aus. Obstbäume und saftiges Gras gediehen und gedeihen nur auf den anmoorigen Talböden am Fließ - und die wenigen landwirtschaftlichen Böden dazwischen mussten immer behutsam beackert sein. Missernten konnten nicht nur die Müller leicht an den Rand ihrer Existenz bringen. Ganz anders als die umliegenden Dörfer wuchs Gottsdorf daher auch nicht über seine Weilergröße hinaus an.

Landwirtschaft und Viehzucht mussten die Gottsdorfer also schon von Alters her mit Bedachtsamkeit und viel Rücksicht auf die Böden betreiben. Insofern lag es also schon in der Natur der Böden, als wir nach der Wende eine extensive Biolandwirtschaft anstrebten. Das ging wegen der horrenden Investitionen nur in klitzekleinen Schritten, denn die Agrarstruktur und auch die Mühle waren niedergegangen. Aber dank des heutigen Potsdamer Biobäckers Fahland- unserem Hauptabnehmer seit 29 Jahren- und anderer kleinerer Handwerksbetriebe, die uns über 50 Jahre treu sind, wird unsere Mühle auch zukünftig bestehen können. 1997 konnten wir schließlich das Wasserrad rekonstruieren- und zu diesem Urgedanken der Klostermönche zurückkehren. Nebenbei entwickelte sich die Rinderzucht als unser zweites Standbein. Mehl und Fleisch, zwei wichtige Grundnahrungsmittel, verkaufen wir nun seit Jahren in Selbstvermarkung über unseren Hofladen.

Beachten Sie dabei jedoch, dass wir von früh bis spät beschäftigt sind und der Hofladen nur ein- oder zweimal im Monat geöffnet ist. Unsere Öffnungszeiten sehen sie auf dem Button Fleischverkauf. Und wenn sie sich für die Mühle als Ganzes interessieren, dann besuchen sie uns doch Pfingstmontag, dem traditionellen Mühlentag in Deutschland. Auch dazu haben wir einen Button angelegt.

Ihre Familie Röthel

Brandenburger Presse

Die Obermühle in der regionalen Presse in Brandenburg
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Ein Unternehmen in und für unsere Region stellt sich vor.

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